
Diese traurige Nachricht hat uns gestern erreicht. In einem exklusiven Interview nannte uns heute der Betreiber Tobias Baab seine Gründe für diese Entscheidung.
Die gestrige Meldung ist traurig aber war. Der Bikepark Oberammergau wird zum 18. Oktober 2009 definitiv seine Pforten schließen. Da ist natürlich ein Schock. Wir wollten wissen warum es zu dieser entgültigen Entscheidung gekommen ist und haben heute Tobias Baab, Betreiber des Bikeparks, dazu interviewt.
Tobi, was hat Dich zu dieser, für die Biker traurigen Entscheidung bewegt?
Tobias BaaB (TB): Die Gründe hierfür sind vielfältig, hauptsächlich liegt das aber an der Gemeinde Oberammergau.
Wie dürfen wir das verstehen? Bekommst Du da nicht den nötigen Rückhalt?
TB: Um ehrlich zu sein, bekomme und bekam ich von Seiten der Gemeinde überhaupt keine Unterstützung. Für die hochverschuldete Gemeinde zählt nur eins und das ist Geld. Schon bei Vertragsabschluß zum Betrieb des Bikeparks wurde in jeder Sitzung gepokert und immer neue Forderungen an mich gestellt. Sobald wir uns nahezu einig waren, wurde von verschiedenen Personen ein neuer Betrag für die Nutzung ins Spiel gebracht. Irgendwann war ich aber mit meinen Investitionen schon soweit, dass mir nichts anderes übrig blieb, als den Vertrag zu unterzeichnen um nicht in Verzug zu kommen. Die damaligen Gemeindevertreter hatten keine Ahnung von einem Bikepark und dachten nur, dass da eine Menge Geld zu verdienen ist und davon wollten sie halt immer mehr ab haben.
Aber der Park hat sich doch in den Jahren etabliert und auch sehr viele Besucher angezogen. Wie war die weitere Entwicklung?
TB: Ich konnte die Besucherzahlen jährlich um ca. 30% steigern, leider hat das ständige schlechte Wetter noch bessere Zahlen verhindert. Ein weiteres Problem ist der Untergrund der Strecken. Das gesamte Gelände hat eigentlich die ideale Neigung, aber eben einen lehmigen Untergrund. Das erklärt, warum die Strecken bei Nässe nicht zu befahren sind. Durch die erfreuliche Entwicklung der Besucherzahlen habe ich mich dann auch zu einer Erweiterung entschlossen und diese so auch von der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, genehmigt bekommen.
Dann begann das Finanzproblem der Gemeinde Oberammergau, mir wurde durch eine Lücke im Vertrag derselbe gekündigt und nur ein weiterer mit einer Laufzeit von einem Jahr zugestanden. Dies machte mir den Ausbau unmöglich, da ich ja damit rechnen musste nach einem weiteren Jahr wieder gekündigt zu werden. Somit wäre das in die Erweiterung investierte Geld, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Fenster bzw. in den Wald hinausgeworfen gewesen. Ohne einen langfristigen Vertrag macht es einfach keinen Sinn zu investieren und dadurch konnte ich natürlich auch die Besucherzahlen nicht steigern. Meine Absicht waren wetterfeste Strecken, die man auch bei Regen bzw. gleich nach einem Regentag hätte befahren können.
Das ist nachvollziehbar, aber es stand doch auch ein Verkauf der Liftanlage zur Debatte. Hast Du daran kein Interesse?
TB: Ja, der Lift steht zum Verkauf, sogar inklusive der bewirtschafteten Hütte an der Bergstation. Ich hatte auch mein Interesse bekundet, mir war das aber eine Nummer zu groß. Zusammen mit einem Investor haben wir uns die Vertragsmodalitäten eines der größten Grundstückseigentümer angehört, gleichzeitig haben sich befreundete Personen dies von Seiten der Gemeinde erklären lassen. Einvernehmlicher Entschluß: Das kommt nicht in Frage! Es sind zu viele „offene Baustellen“ und die laufenden Kosten sind nicht wirklich überschaubar.
Was ich damit meine ist, es wurden in den vergangenen Jahren teilweise nur mündliche Absprachen mit den Grundstückseigentümern geschlossen, aber es gibt nichts Schriftliches. Das rächt sich jetzt natürlich, jeder möchte das Größtmögliche für sich herausziehen, was aber für einen evtl. Käufer nicht tragbar ist. Die „Kolbensattelhütte“ wurde beispielsweise von der Gemeinde erbaut, aber das Grundstück gehört der Privatwaldgemeinschaft. Schriftlich wurde dies aber in Form eines Erbpachtvertrages nicht ausreichend geregelt und somit soll hier etwas verkauft werden, von dem man eigentlich erst gerichtlich klären lassen müsste, wer denn jetzt der eigentliche und rechtmäßige Eigentümer ist. Viele Dinge sind noch gar nicht geregelt, wie z. B. der Parkplatz, die Zuleitung für die Beschneiung, die in einer öffentlichen Straße liegt, oder die Weietrführungsgenehmigungen für die Beschneiung.
Kann es da jetzt evtl. eine andere Lösung für Dich geben?
TB: Die Gemeinde möchte die Anlage verkaufen, eine Verpachtung kommt anscheinend nicht in Frage.
Der Werkleiters von Oberammergau Tourismus, das ist der Betreiber der Kolbenlifte und gleichzeitig ein Eigenbetrieb der Gemeinde Oberammergau, rät dem Gemeinderat die Anlage bei Nichtverkauf in der nächsten Sommersaison zu schließen. Die endgültige Entscheidung hierzu trifft aber der Gemeinderat. Einen Termin hierfür gibt es aber noch nicht. Da die Passionsspiele im kommenden Jahr anstehen und die Gemeinde diese Einnahmen dringend zur Schuldenbewältigung braucht ist anscheinend alles andere Nebensache...
Das Schwimmbad „Wellenberg“ wird ebenfalls im Herbst 2010 aus Sparmaßnahmen geschlossen. Wenn nun auch noch der Liftbetrieb im Sommer 2010 eingestellt wird, frage ich mich was ein Tourist in Oberammergau dann noch geboten bekommt.
Tobi, Du klingst sehr frustriert über diese Vorgänge, gibt es für Dich keine andere Möglichkeit den Bikepark weiterzubetreiben?
TB: Ich würde das wirklich gerne, schon deshalb weil ich sehr viel Geld investiert habe, das ich wohl nun in den Sand gesetzt habe. Mir macht der Park sehr viel Spaß, ich habe sehr viele Leute dadurch kennengelernt und es sind auch viele Freundschaften entstanden.
Aber ich muss mich jetzt um meine berufliche Zukunft kümmern um meinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.
Eine Entscheidung von Seiten der Gemeinde ist in nächster Zeit nicht zu erwarten. Ich glaube, die interessiert das auch nicht wirklich. Zumindest war das in der vergangenen Zeit so, immer nur Sprüche, aber keiner traut sich wirklich was zu sagen. Aber wehe sie sind selbst betroffen, dann mobilisiert man alle die man kennt und das sind eine Menge in diesem kleinen Ort. Irgendwo sitzt immer einer den man kennt oder mit dem man verwandt ist. Hier regiert der Neid und Geltungssucht. Da fällt mir ein passender Satz ein:
„Auf andere Leute mit dem Finger zeigen, aber selber den Arsch nicht hochkriegen!“
Ich habe da leider zuviel erlebt in den letzten vier Jahren, ich glaube niemandem mehr, wenn er mir seine Unterstützung zusagt. Das beziehe ich auf die Gemeinde und den Tourismusverband „Ammergauer Alpen“.
Aber gerade von Tourismusseite möchte man doch annehmen, dass so ein Angebot zusätzliche Gäste in den Ort bringt. Wie war da Deine Erfahrung?
TB: Oh je, da wusste eine Mitarbeiterin im letzten Jahr noch nicht, dass der Ort überhaupt einen Bikepark hat!
Eine Anruferin im dortigen Büro bekam die Auskunft, dass ihnen keine Telefonnummer des Bikeparks bekannt ist...
Der Geschäftsführer der „Ammergauer Alpen“ bezeichnete den Bikepark als „tolle Sache“, wollte den Park verstärkt für den Sportbereich bewerben und sich mit mir treffen. Das Ganze war im Mai 2008, ich warte noch heute auf seinen Anruf! Was soll man da noch sagen..
Die Gemeinde Oberammergau investiert jährlich mehr als eine halbe Million Euro in diese „Destination“, aber eine Steigerung der Gästezahlen ist nicht zu erkennen.
Da werden ständig neue Flyer gedruckt, für verschiedenste Projekte, nur fällt dabei auf, dass es fast ausschließlich die Arbeit von privaten Personen betrifft. Eigene Kreativität ist mir noch nicht bekannt.
Du willst also definitiv aufhören und siehst keine Chance auf eine Meinungsänderung Dein Projekt betreffend?
TB: Ohne die entsprechende Unterstützung geht es leider nicht und die Zeit wird kommen, dass es bedauert wird keinen Bikepark mehr anbieten zu können. Unser Nachbarland Österreich wird uns wieder einmal voraus sein, das sieht man am Beispiel Mayrhofen im Zillertal. Dort wurden vom örtlichen Tourismusverband und den Mayrhofener Bergbahnen als Kostenträger der Transport mit der Penkenbahn möglich gemacht und neue Strecken gebaut. Das wird sicher noch nicht das Ende in deren Bemühungen sein. Auch andere Regionen überlegen ernsthaft den Bau von Bikeparks oder Freeridegebieten um auch Gäste in den Sommermonaten zu haben.
Leider ist da Oberammergau noch weit davon entfernt das Potential zu erkennen. Hier setzt man fast ausschliesslich auf Kultur und den Wandertourismus. Verschiedene Bikehersteller haben allein 2009 ihren Absatz von Freeride- und Downhillbikes um 100 % gesteigert, das sagt eigentlich alles über das rasante Wachstum dieser Sportart aus. Vielleicht wachen da dann doch einige mal auf...nur nicht in O´gau...
Für mich ist es auf jeden Fall zu spät, ich brauche Sicherheiten, ansonsten kann man nicht investieren.
Hier in Oberammergau denk man sich von der Tourismusseite so tolle Sprüche wie „Best of Wandern“ aus und meint da würden die Leute nur so in Scharen herströmen. Allein dieser Satz macht mich schon fertig, diese Englisch-Deutsch Mischung, so was blödes!
Aber genug geschimpft, das macht auch keinen Sinn mehr, ich könnte ein Buch schreiben über die Vorfälle und das Desinteresse von Seiten der Gemeinde.
Solange hier so weitergearbeitet wird, ich meine ohne wirklich betriebswirtschaftliches Denken, wird sich auch nichts ändern. Dem Angestellten ist es doch völlig egal ob 100 oder 1000 Leute am Tag kommen, sein Lohn wird trotzdem jeden Monat überwiesen. Und von der Führungsseite wird nur gespart und weggestrichen aber keine Verbesserungen der gesamten Struktur unternommen. Da streiten die beiden politischen Hauptlager seit ein paar Jahren über eine Fußgängerzone, installieren sie ohne wirkliches Konzept und dann wird sie wieder aufgelöst. Kurz darauf der nächste Versuch, aber immer hat sich noch keiner Gedanken gemacht, also löst man sie wieder auf, usw.
Wenn dann auch noch der Nachbar mehr Umsatz macht und sein Geschäft in der Fußgängerzone liegt, muß man natürlich sofort alles mobilisieren, dass das nicht so ist.
Verstehst Du was ich meine? Immer nur Neid und Kleingeist in dem Dorf. Klar, ich bin hier aufgewachsen, ich lebe gerne hier, aber dann war´s das mittlerweile auch. Mit dem Thema bin ich durch.
Gerne würde ich in einem anderen Ort einen Bikepark bauen und betreiben, aber nur da, wo auch die nötige Unterstützung da ist. Vielleicht ergibt sich ja doch etwas in der nächsten Zeit.
Auf jeden Fall habe ich sehr viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt und gebe dies auch gerne an interessierte Regionen weiter, so wie in Mayrhofen.
Das hat mir sehr viel Spass gemacht und von so einer Unterstützung und Freundlichkeit aller beteiligten Personen kann man nur träumen!
Momentan plane ich gerade im Auftrag einen Dirtpark in der Nähe von München, die Arbeiten sollen noch in diesem Herbst abgeschlossen sein.
Tobi, wir hoffen Du bleibst in irgendeiner Form dem Sport erhalten und findest eine neue Location. Von uns auf jeden Fall viel Glück für Deine weitere berufliche Zukunft.
TB: Vielen Dank, ich werde natürlich gerne künftig MTB-Freeride in allen Dingen, diesen wunderbaren Sport betreffend, unterstützen.
Wie schon genannt, wird der 18. Oktober 2009 der letzte Tage des Bikeparks sein. Zum Ende des Bikeparks wird es auch einen Ausverkauf des Shops geben. Verschiedene Nortshore-Elemente des Parks werden ebenfalls zum Verkauf stehen. Nähere Infos hierzu wird es auf der Homepage des Parks und bei uns im Magazin geben.
ich kanns leider nicht anders sagen. ich habs zwar dises jahr leider noch nicht geschaft hin zufahren. war aber in den letzten zwei jahren ca.20mal. es ist einfach der bikepark mit dem besten atmosphäre. des kann man auch nicht kaufen. die strecke immer super gepflegt.
ich hoffe nur der tobi schafts irgendwie noch mal einen auf zumachen. vielleicht gibts ja auch ne gemeinde die sich da nicht querstellt und vielleicht schon gute erfahrungen mit bikern gemacht hat.
aufjedenfall danke für jede abfahrt und jeden Tag im Park
Lg Simon
Ich wünsch dem Tobi alles gute für die Zukunft und es wär wirklich super wenn du die Chance bekommen würdest, wo anders einen Park zu eröffnen.
Vielleicht hast Du Glück und der neue Liftbetreiber kommt auf Dich zu!
echt schade, mehr fällt mir dazu ned ein. Aber wirklich überrascht bin ich ehrlich gesagt auch ned. Ich kenn den Müll ja selber. Was wir allein für einen Stress wegen unserem privaten Dirt-park hatten... da will ich mir nen komerziellen Park gar ned vorstellen.
Ich hab das Gefühl, Deutschland is einfach noch ned reif für "Action-Sport". Hier gilt immer das Wort des Eingesessenen. Neue und vor allem junge Sportarten der "wilden pubertierenden Spinner" werden hier gekonnt im Rechts- und Haftungesschlamm ertränkt. Da hat der 60 jährige Bürgermeister halt trotzdem Recht, auch wenn du ihm Fakten unter die Nase hälst. Schlimm.
Und in ein paar Jahren, wenn der ganze Boom dann vielleicht schon vorbei ist kommen irgenwelche Gschaftler daher: "Des mit dem Radelfahren is vielleicht doch keine Eintagsfliege. Aber ich hab da von nem neuen Trend aus Amerika gehört. Die nennes des da Snowboarden."
Auf jeden Fall wünsch ich dir viel Erfolg mit deinen nächsten Projekten. Und natürlich steh ich auch wieder zum Streckenbau bereit.
bis dann
Toni
Ich war immer sehr gern im Bikepark Oberammergau, war auch der erste Bikepark überhaupt den ich besucht hab und würd ihm auch weiter treu bleiben, doch leider...
Was für ein Armutszeugnis für die Gemeinde Oberammergau! Wahrscheinlich wird leider nicht viel in der lokalen Presse davon auftauchen, doch eine schallende Ohrfeige haben sich die Herrn und Damen von der Verwaltung durchaus verdient! Leider verkennt man wohl weiterhin das Potential was hinter unserem Sport steht, sehr traurig!
Ich wünsch dir noch weiterhin viel Glück bei was auch immer du jetzt angehst ;)
Gruß,
Andi
Tobi, bei dir war (ist es ja zum Glück noch ein bißchen) es bisher immer am schönsten! Ina
Für Tobi tut es mir mehr als leid da er sein Herzblut investiert hat und hoffe Ihn bald wieder in einer anderen Location anzutreffen.
Zudem trauere ich sehr um den Bikepark O`gau da es nah und mehr als gut war. Viele Parks im Umkreis vom 400km konnten diesem nicht das Wasser reichen!
Viele haben in O´gau das Fahren gelehrnt und auch ich habe nette Freundschaften geschlossen da es immer locker, freundlich und nett zuging.
Daher mein Beileid und lass Dich nicht fallen sondern greif was neues an!
Gruß
Fabs
Schönen guten Tag Gemeinde Oberammergau,
als ich das gelesen habe die Darstellung des Betreibers des Bikepark in Ihrer Gemeinde um die katastrophalen Intrigen von Neid und Missgunst geprägtes verhalten
gegen den Betreiber sind mir schier die Lichter aus gegangen.
Wie blöde muss Man(n) sein um dieses neue Sportpotenzial in der eigenen Gemeinde nicht zu erkennen!!
Wenn eine Gemeinde schon am finanziellen Abgrund steht sollte mann zusammen rücken und nicht vorhandenes Potenzial mutwillig zerstören.
MTB für nicht kundige ( Mountainbike ) fahren, sich in einem tollen Bikepark austoben können ist ein nicht zu unterschätzender neuer Wirtschaftsfaktor.
Als Referenz gilt wohl Whistler die Mutter aller Mountainbikeparks.
Ihr habt was was viele gerne hätten oder auch schon haben.
Oder Ihr hattet was und habt leider nichts daraus gemacht.
Gebt dem Betreiber Eure Unterstüzung der weiß was er tut !
Ride On
Mit freundlichen Grüssen
Markus Mandl
Viel Glück
Ich schäme mich langsam ein Bundesbürger dieses Landes zu sein.
Oberammergau hat mich gesehen.
Servus.
bei zügiger fahrweise nur etwas über eine halbe stunde von münchen entfernt war ogau der bikepark für einen gemütlichen halb tagesausflug.
den frust der beim umgang mit behörden entsteht kann ich nur allzu gut von der krater geschichte nachvollziehen. deswegen möchte ich mich auch bei Tobi an dieser Stelle für jeden höhenmeter bedanken!
und ich hatte da noch ein video aus ogau ...
http://videos.mtb-news.de/videos/view/2684
noch sind die trails offen... let's ride!
mfg SE
Das ist echt frustrierend. Es gibt damit keinen Bikepark mehr in Oberbayern, der alle Gruppen anspricht (sorry Lenggries).
Was bleibt anderes übrig, als nach Österreich zu fahren. Wie Tobi schon sagt: Die Ösis haben erkannt, welches Potenzial in diesem Sport liegt.
Dir alles Gute und vielen Dank dem Team für die Mühen und die Top-Atmosphäre.
Hoffe für Tobi, dass er wegen den Deppen nicht auf einem riesigen Schuldenberg sitzen bleibt.
Tobi ich wünsch Dir das Beste für die Zukunft.
Megaangepisst
Alex
Die Gemeinde Oberammergau wird in den kommenden Monaten leider "am Leib" erfahren müssen welche Pfeiffen sie im Gemeinderat & im Oberammergau Tourismus sitzen haben.
Tobi, die Downhiller aus Augsburg & Bobingen wünschen viel Glück!
O-Gau ist/war einer der schönsten Bikeparks in dem ich je war!
Ich kann Tom gut verstehen, dass er sich erst mal selbst finanziell absichern will.
Leider beweisen viele Gemeinden nicht die weitsicht, dass es den Winter den, wir von früher kennen, in ein paar Jahren nur noch Geschichte auf Fotos ist! Neuorientierung ist hier gefragt!
Auch wird die Generation Rentner nicht ewig leben!
Die Retourkutsche wird O-Gau in den nächsten Jahren treffen.
Gruß mit tränendem Auge aus Bonn
LIDDL
Nun muss ich mir eine andere Urlaubsregion suchen, das gefällt mir zwar nicht sonderlich, aber wenn man in O'gau mein Geld nichtmehr will, dann bring ich es halt woanders hin!!! War jetzt drei Jahre in Folge dort, weil ein super Bikepark, ne richtig geile Region etc. aber für den Tourissmusverband sind die drei wandernden Rentner wohl wichtiger, als tausende Biker, die Geld in ihrer Gemeinde lassen! Naja, dann geht´s nächstes Jahr wohl nach Ö'reich, nicht nach Bayern!!
Ich wünsche Tobias und seinem Team alles gute für die Zukunft!! Ihr habt da einen riesen Job gemacht, das ist und war gaaanz weit vorne, meinen Respekt!!! Viel Glück!
In Zukunft muss ich mir dann wohl ein Feierabendbier mit Pizza oder Schnitzl in einem anderen Ort kaufen.
Schade, sehr schade diese Nachricht denn der Park war super.
Viele andere Regionen wären froh über so eine Einrichtung die junge und jung gebliebene Leute sowie junge Familien anspricht und anzieht.
Oberammergau ist auch einer der wenigen Parks die mit dem Zug gut erreichbar sind...
Soviel Potential einfach verpuffen zu lassen... sind denn da lauter Banker und Manager im Gemeinderat?
Protest ist Protest!
Schaut mal kurz hier vorbei:
http://www.mtb-news.de/forum/showpost.php?p=6284446&postcount=55
Als Anziehungspunkt von Ogau bleibt dann nur noch die Durchgangsstrasse nach Süden.
Mehr Glück mit fähigem Umfeld bei deinen nächsten Projekten!
Schreibt an die Verwaltung im OGau, die für diesen SGau quasi die Verantwortung tragen !!!
http://www.gemeinde-oberammergau.de/emailadressen.htm
Bleib dran!!! Es gibt sicherlich zahlreiche positive Gegenbeispiele (siehe Winterberg, die sich abermals vergrößert haben)! Viel Erfolg bei deinem weitern Weg und gib deinen Traum nicht auf!
... Hat Ogau alle Zielgruppen angesprochen.... NEIN !!!.... aber trotzdem Schade für die Schließung....
Greez Hasi
hatten viel Spass in Tobis Park , waren von der geilen Atmosphere begeistert und waren gleich dabei wenns geheissen hat"ab nach O`gau in den Park"
naja was soll man machenwo Geld regiert hat der freigeist keine Chance!Vielen Dank von uns an den Tobi waren geile Tage und Abfahrten in deinem Reich!!danke und viel Glück was auch immer du jetzt vorhast!
Viele DIMB e.V.-Mitglieder aus dem Grossraum München schätzen den Bikepark sehr - umso sehr werden wir dieses Refugium vermissen. Die Entscheidung ist absolut nachvollziehbar - aber auch ein weiterer Beleg für den fehlenden Willen seitens der öffentlichen Hand, etwas für die Mountainbiker zu tun. Lasst uns weitermachen wir mit unseren Aktionen und stehen wir Mountainbiker weiterhin für unsere Interessen ein.
Immerhin gibt es mit dem neuen Dirtspot in Starnberg auch etwas positives...
Als Bikepark mit toller Erreichbarkeit wird uns Oberammergau schmerzlich fehlen!
Danke für die tolle Zeit Tobi - bis zum Saisonende schauen wir sicherlich nochmal vorbei.
Die IG München und Umland der Deutschen Initiative Mountainbike DIMB e.V.
SCHAUT'S NACH ÖSTERRECIH; DIE MACHEN'S!
Die Snowboarder haben vor ein paar Jahren mit dem Ende des Summercamps auf der Zugspitze schon genau das Gleiche durchgemacht, da haben die pseudo-großkopferten Kleingeister auch nicht kapiert, dass sie zigtausend Übernachtungen, Tickets, einen unglaublichen (weltweiten) Imagegewinn etc. einfach weggeworfen haben. Die "Szene" hat sich ein paar Kilometer weiter anch Ehrwald, Lermoos oder ins Zillertal verlagert. Seim zschuid, ihr Deppen! Wie wollt ihr die Gäste der Zukunft generieren, wenn ihr nix für die Jugend macht? Sperrt nur alles zu...
Also auf nach O`GAU!
Lars A-Burg
Erstmal Respekt an Dich, Tobi. Einerseits weil du unter diesen Bedingungen überhaupt so lange durchgehalten hast, andererseits, weil du auch erkannt hast, wann es nicht mehr weitergeht.
Ich finde Oberammergau ist einer der schönsten Parks, die es im Umkreis von München so gibt. Keine Massenabfertigung wie in Saalbach/Leogang oder am Geiskopf, ausgesprochen nettes Personal und die Strecke ist - wenn sie mal trocken ist - genau mein Fall.
Echt schade, dass das jetzt vorbei sein soll. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass Du einen neuen Park aufbauen kannst, die Erfahrung ist ja schon da, und dass Du es kannst, sieht man ja in O'gau.
Tut mir echt leid um alle, die in den coolsten Park im Süden ihr Herzblut gesteckt haben!!!
Ist (war) auf jeden Fall mein hottest spot... greets
ja es ist richtig, der Bikepark Oberammergau war uns schon immer ein Dorn im Auge. S
ie stellen Sich die Frage aus welchem Grund wir diesen anfänglich befürwortet haben?
Ganz einfach, es ging darum zwischen der Passion, am Abgrund des finanziellen Ruines, ohne jegliche Eigeninitiative, ein Projekt zu unterstüzten, welches zumindest von unseren Fehlern der Vergangenheit ablenken sollte. Es ging darum für eine geraume Zeit, einen "frischen Wind" zu signalisieren, darum, zu zeigen das auch wir Oberammergauer am Trend, am Nabel der Zeit, Innovativ in die Zukunft sehen können.
Der Bikepark war die ideale Lösung, der Weg für uns, zumindest für einige Zeit zeigen zu können, wir wollen und wir können. Das Herr Baab als Oberammergauer dies nicht erkannt hat, das grenzt an Eigenverschulden!
Der Dorn, um darauf zurückzukommen, liegt nicht an der Sache an sich, es geht gar nicht um irgendeine Sache, es geht nur darum dagegen zu sein.
Gegen was fragen Sie sich? Gegen Alles, aus Prinzip, Leidenschaft und Passion!
(Ein Fabel für Lebensmittelketten lässt sich jedoch nicht verleugnen)
Und genau das, verehrte Forumsleser, genau das zeichnet uns aus.
Wir bedanken uns bei Herrn Baab für die investierte Zeit und bei allen Besuchern des Bikeparks. Sie waren maßgeblich dafür verantwortlich das wir uns noch einige Jahr ruhig und gelassen der Passion annähern konnten. Und wie sie wissen sollten, ja fast müssen, die Passion ist das einzige was zählt.
Da Sie nächsten Sommer ja eh nichts zu tun haben, besuchen Sie doch unsere Passionspiele! Für Ticketanfragen wenden Sie sich bitte an Oberammergau Tourismus.
Hochachtungsvoll
Ihre Gemeinde Oberammergau
Habt ihr eig. den Ar*** offen ?
Ich bin seit vielen in Kanada als Consultant in der Tourismussbranche taetig und betreibe ausserdem eine Firma fuer den Bau von Bike-Parks und MTB Strecken.
Ich beschaeftige im Moment sieben Mitarbeiter darunter auch zwei Deutsche die Vollzeit MTB Strecken bauen.
Waerend hier die Regierung massiv in den Neubau und Ausbau von Downhill- und Freeride Strecken investiert wird in O-Gau die Chance verpasst schon existierendes Potential zu nutzen. Tobias ist hier nicht der "Verlierer". Er wird bald mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen im MTB Bereich andere, mehr zukunftsorientierte Gemeinden beraten. Armes Oberammergau, wieder mal eine Chance verpasst, ich habe nun keinen Grund mehr meinen Urlaub bei Euch zu verbringen. Verlierer sind die Hotels, Restaurants, Kneipen und Laeden.
Das Motto der Mountainbiker: "Ride On" gilt fuer das Ammertal nun nicht mehr, eher muesste es heissen: "Anschluss verpasst"!
Tobi viel Glueck und alles Gute, schau Dich um nach einem Ort der jemanden wie Dich zu schaetzen weiss und nicht vor die Tuere setzt!
"Build trails - ride bikes"!
cheers from BC
Ich hoffe ihr gebt nicht auf und baut bald einen neuen noch viel besseren Bikepark in einer anderen Gemeinde.
I helf da glei!
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